Weltgebetstag - Frauen laden ein

Weltgebetstag in der Christusgemeinde

Was machen Sie am 1. Freitag im März?
Gewiss antworten Sie jetzt: Aber das weiß ich doch heute noch nicht! Es ist bis da noch lange hin.
Da haben Sie recht. Trotzdem möchte ich Ihnen schon heute einen Vorschlag machen. Jedes Jahr am ersten Freitag im März findet der Weltgebetstagsgottesdienst statt, vorbereitet von Frauen für die Gemeinden, die im ökumenischen Miteinander gemeinsam feiern. Die Liturgie des Gottesdienstes, ebenfalls erarbeitet von einem ökumenischen Frauenteam, kommt jedes Jahr aus einem anderen Land. In diesem Jahr kam sie aus Surinam, einem kleinen Land im Norden Südamerikas. Für das kommende Jahr 2019 haben Frauen aus Slowenien die Liturgie geschrieben. Unter dem Motto des Weltgebetstages „Informiert beten – betend handeln“ wird der Gottesdienst von den Frauen in den Gemeinden vorbereitet. Dabei stehen das Thema des Gottesdienstes, die Bibeltexte sowie die gesellschaftspolitische Situation des Herkunftslandes besonders im Blickpunkt. Das Thema des kommenden Gottesdienstes am 1. März 2019 lautet: „Kommt, alles ist bereit!“ – Es ist noch Platz.

Wenn Sie
  • gerne Gottesdienste mit gestalten,
  • sich für andere Länder und Kulturen interessieren,
  • gerne musizieren und singen und auch mal Neues ausprobieren,
  • sich mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigen,
  • gerne neue Kochrezepte erproben,
  • sich mit biblischen Texten und Theologie aus der Perspektive von Frauen befassen möchten,
  • gerne mit anderen zusammen etwas organisieren und aktiv sind,
dann passt der Weltgebetstag zu Ihnen!

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Haben Sie Lust mitzuarbeiten? Dann kontaktieren Sie mich gerne: Tel. 06221/316548, Mail: mfeigk[at]yahoo[dot]de

Weitere Informationen und Hinweise auf Veranstaltungen im Vorfeld des Weltgebetstages werden im „Streiflicht“ und auf der Homepage veröffentlicht.

Monika Lutzius-Feigk

 

Weltgebetstag

Die Idee des Weltgebetstags
Quelle: Weltgebetstag
Quelle: Weltgebetstag
Beim Weltgebetstag engagieren sich christliche Frauen über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.
 
Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen, z.B. aus Ägypten, Kuba, Malaysia oder Slowenien wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 95 Sprachen gefeiert. Alle sind eingeladen!

In Gemeinden vor Ort werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Allein in Deutschland besuchen Jahr für Jahr rund eine Million Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Gottesdienste und Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag.

Der Weltgebetstag ist viel mehr als ein Gottesdienst im Jahr! Der Weltgebetstag weitet den Blick für die Welt. Frei nach seinem internationalen Motto „informiert beten, betend handeln“ –„informed prayer,  prayerful action“ – macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen.

Durch das gemeinsame Engagement beim Weltgebetstag lernen sich Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen kennen und schätzen. In vielen Städten und Dörfern gibt es dank des Weltgebetstags seit vielen Jahrzehnten enge Kontakte zwischen den Kirchengemeinden. Beim Weltgebetstag engagierte Frauen reden nicht nur über Ökumene und Solidarität – sondern sie leben sie!

Der Weltgebetstag schärft den Blick für weltweite Herausforderungen wie Armut, Gewalt gegen Frauen und Klimawandel.

Aus den Vorbereitungen zum Weltgebetstag sind im Laufe der Jahre zahlreiche Initiativen entstanden: von Bildungs-Angeboten für Kinder und Jugendliche, über ökumenische Frauen-Frühstücke, Kooperationen mit Weltläden und dem „fairen Handel“ bis zu Beratungsangeboten für Zwangsprostituierte.

Ein wichtiges Zeichen der Solidarität beim Weltgebetstag ist die Kollekte aus den Gottesdiensten. Sie kommt vor allem Frauen- und Mädchenprojekten weltweit zu Gute. Auch die internationale Weltgebetstagsbewegung wird jedes Jahr gefördert.

Die Verfasserinnen der jährlichen Gottesdienstordnung greifen in ihrer Liturgie meist gesellschaftliche Fragen auf, die den Menschen in ihrem Heimatland „unter den Nägeln brennen“.

Im Sinne des internationalen Mottos „informiert beten – betend handeln“, geht die Projektarbeit des Weltgebetstags auf das große Interesse für das jeweilige Schwerpunktland ein. Sie setzt sich mit der Situation der dortigen Frauen und Mädchen auseinander und unterstützt - neben vielen weiteren Projekten weltweit - auch das Engagement lokaler Frauengruppen und -organisationen im Weltgebetstagsland.
 
 
 
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- Gospelkonzert am 24. März 2019

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Leben im Gef(l)echt von Beziehungen

 

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